Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Stand: 04.09.2026
1. Geltungsbereich und Anbieter
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für die zeitlich begrenzte Vermietung des interaktiven Spielsystems „Wunderplay“ einschließlich des vereinbarten Zubehörs sowie – soweit gebucht – Lieferung, Aufbau, Einweisung, Abbau und Abholung. Vertragspartner ist CLOE&LEO Inh. Katarzyna Mizerska, Geibelstr. 21, 22303 Hamburg.
2. Anfrage, Buchung und Vertragsschluss
Die Auswahl eines Termins über die Website bzw. Calendly stellt zunächst eine Buchungsanfrage dar. Wir prüfen Verfügbarkeit und Lieferadresse und teilen anschließend den Gesamtpreis einschließlich Lieferkosten mit. Der Termin wird erst mit unserer ausdrücklichen Bestätigung und der vereinbarten Zahlung verbindlich reserviert.
3. Leistungsumfang und Mietdauer
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem gewählten Paket und der Buchungsbestätigung. Die vereinbarte Mietdauer beginnt und endet zu den in der Bestätigung bzw. im Übergabe-/Mietdokument festgehaltenen Zeiten. Lieferung, Aufbau, Einweisung, Abbau und Abholung erfolgen nach der individuell vereinbarten Planung.
4. Voraussetzungen am Einsatzort
Der Mieter stellt sicher, dass die vereinbarte Fläche rechtzeitig frei zugänglich und für den Aufbau geeignet ist. Für Bodenspiele werden ca. 1,85 × 1,45 m freie Fläche benötigt; die weiße Spielmatte wird von Wunderplay mitgebracht. Für Wandspiele ist eine geeignete, möglichst helle und einfarbige Wandfläche erforderlich. Der Raum sollte ausreichend abdunkelbar sein. Stromversorgung und ein sicherer, trockener Innenraum müssen vorhanden sein.
5. Aufsicht und Nutzung durch Kinder
Wunderplay ersetzt keine Betreuung oder Aufsicht. Die Aufsichtspflicht über minderjährige Teilnehmer verbleibt während der gesamten Nutzung bei den Eltern bzw. den von ihnen beauftragten volljährigen Aufsichtspersonen. Hinweise zur sicheren Bedienung und Nutzung sind einzuhalten. Das Gerät darf nicht eigenmächtig umgebaut, geöffnet, versetzt oder außerhalb des vereinbarten Einsatzortes verwendet werden.
6. Privathaftpflichtversicherung
Der Mieter verpflichtet sich, für die Dauer der Mietzeit über eine gültige Privathaftpflichtversicherung zu verfügen. Der Mieter ist selbst dafür verantwortlich zu prüfen, ob Schäden an gemieteten beweglichen Sachen bzw. am überlassenen technischen Equipment vom jeweiligen Versicherungsschutz umfasst sind. Das Bestehen einer Versicherung lässt die gesetzlichen Haftungsregelungen unberührt.
7. Übergabe und Mietdokument
Bei Übergabe des Systems wird ein Miet-/Übergabedokument unterzeichnet. Darin werden insbesondere Gerät und Zubehör, Zustand, Mietzeit, Kaution, erkennbare Vorschäden sowie die erfolgte Einweisung dokumentiert. Mit der Unterschrift bestätigt der Mieter die Übernahme des dort aufgeführten Equipments. Die wesentlichen Vertragsbedingungen und diese AGB werden dem Kunden bereits vor Vertragsschluss zugänglich gemacht; das Übergabedokument dient insbesondere der Dokumentation und Konkretisierung der vereinbarten Übergabe.
8. Kaution
Für die Vermietung wird eine Kaution von 200 € erhoben. Die Kaution wird nach Prüfung des Equipments unverzüglich, in der Regel bei oder unmittelbar nach der Abholung, spätestens jedoch innerhalb von 3 Werktagen zurückerstattet, sofern Gerät und Zubehör vollständig und ohne vom Mieter zu vertretende Beschädigungen zurückgegeben werden. Berechtigte Ansprüche wegen Verlust, Beschädigung oder fehlenden Zubehörs können mit der Kaution verrechnet werden; weitergehende Ansprüche bleiben unberührt.
9. Preise und Zahlung
Es gelten die bei Buchung bestätigten Preise. Lieferkosten richten sich nach Lieferadresse bzw. Lieferzone und werden vor der verbindlichen Reservierung mitgeteilt. Eine Buchung wird nach Maßgabe der Buchungsbestätigung mit Zahlung verbindlich. Aktionspreise gelten nur unter den jeweils angegebenen Voraussetzungen.
10. Umbuchung und Stornierung durch den Kunden
Eine Umbuchung auf einen anderen Termin ist kostenfrei möglich, sofern der gewünschte Ersatztermin verfügbar ist. Ist kein passender Ersatztermin verfügbar oder möchte der Kunde stornieren, gelten folgende Stornierungsbedingungen:
- Bis einschließlich 7 Tage vor dem vereinbarten Termin ist die Stornierung kostenfrei.
- Bei einer Stornierung 6 bis 2 Tage vor dem vereinbarten Termin werden 50 % des vereinbarten Paketpreises als Stornierungspauschale fällig.
- Bei einer Stornierung am Vortag oder am Tag des vereinbarten Termins werden 80 % des vereinbarten Paketpreises als Stornierungspauschale fällig.
Dem Kunden bleibt ausdrücklich der Nachweis vorbehalten, dass Wunderplay kein Schaden oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist. Ersparte Aufwendungen sowie Einnahmen aus einer anderweitigen Vermietung des Termins werden auf die Stornierungspauschale angerechnet.
11. Ausfall, höhere Gewalt und technische Störungen
Kann die Leistung aus einem von Wunderplay zu vertretenden Grund nicht erbracht werden, werden bereits gezahlte Beträge für die nicht erbrachte Leistung erstattet. Bei Umständen außerhalb unseres Einflussbereichs, die eine Durchführung unmöglich oder unzumutbar machen, stimmen wir mit dem Kunden vorrangig einen Ersatztermin ab. Gesetzliche Rechte bleiben unberührt.
12. Schäden und Haftung
Der Mieter hat Schäden, Funktionsstörungen oder Verlust unverzüglich mitzuteilen und weitere Schäden soweit zumutbar zu verhindern. Für Schäden haftet der Mieter nach den gesetzlichen Vorschriften, soweit er oder ihm zurechenbare Personen diese zu vertreten haben. Die Haftung von Wunderplay für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit bleibt unbeschränkt. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Haftungsregelungen.
13. Widerrufsrecht
Bei Verträgen über Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen, die für einen spezifischen Termin oder Zeitraum vorgesehen sind, kann gemäß § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB kein gesetzliches Widerrufsrecht bestehen. Ob diese Ausnahme im konkreten Vertragsverhältnis eingreift, richtet sich nach der rechtlichen Einordnung der jeweils gebuchten Leistung. Die vereinbarte Stornierungsregelung nach Ziffer 10 bleibt davon unberührt.
14. Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht unter Wahrung zwingender Verbraucherschutzvorschriften. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
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